Liegeunterlage

Bei einer Hüttentour nimmt man für eine eventuelle Notübernachtung eine Liegeunterlage mit. Wegen der Robustheit empfiehlt sich eine dicke geschlossenporige Isomatte (Modell Herbst oder Winter), diese ist vielseitig einsetzbar und reicht auch für's Zelten bis ca. -15°C - wenn sie dick genug ist. Nachteil ist das relativ große Volumen.

Wer es komfortabler mag kann eine daunengefüllte aufblasbare Matte, z.B. Exped Downmat 9 verwenden, die ist geringfügig schwerer, aber Dafür ist man dann für eine Winter-Campingtour ausgestattet.

 

Wichtig beim Zelten ist die Verwendung einer wintertauglichen Isomatte. Schaumstoffmatten sind unkaputtbar, schnell auszurollen und bei ausreichender Dicke auch warm. Matten zum Aufpumpen gibt es auch mit leichtgewichtiger Daunenfüllung, es werden aber einige Minuten zum Aufpumpen benötigt und einige Menschen hatten schon mit Lecks zu kämpfen. Meine soll bis zu -38°C funktionieren - erfolgreich einsetzen konnte ich sie bisher nur bei -36°C. Als Reserve habe ich eine dünne EVA-Matte mit, normalerweise liegt sie als Teppich im Zelt. Falte ich sie in der Mitte doppelt habe ich einen notdürftigen Ersatz, falls die Aufblasmatte mal kaputt gehen sollte.

 

Selbstaufblasende Matten haben sich nicht bewährt - Mitreisende haben damit schlechte Erfahrungen gemacht.

Eingerichtetes Zelt

Im Dreipersonenzelt Hilleberg Nallo 3 GT liegt die Exped Downmat 9 DLX. Für zwei Personen ist der Platz dann zwar nicht üppig, aber ausreichend. Es fehlen noch die Taschen von der Pulka.